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Geli K.

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» Die Ruhrfestspiele haben begonnen
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Die diesjährigen Ruhrfestspiele stehen unter dem Motto „Heimat“ und dieses Thema klang auch schon bei der
Eröffnung mit dem Kulturvolksfest an.

Schön war’s. Man möchte sagen: Wie immer. Aber in diesem Jahr hat auch das Wetter mal wieder richtig mitgespielt und es wurde von Stunde zu Stunde voller. Diejenigen, die sich von den (zum Glück falschen) Wetterprognosen – Regen und Sturm – nicht haben abhalten lassen, wurden mit einem sehenswerten Programm belohnt.

  

Die Kundgebung des DGB befasste sich an diesem 1. Mai – wie konnte anders sein – mit der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet: Die Zeche geht. Der Kumpel bleibt. Einige der Teilnehmer an der Kundgebung kamen in der traditionellen „Ausgehuniform“ der Kumpel, ein seltener, aber sehr schöner Anblick.

  

Von den vielen Einzelveranstaltungen an diesem herrlichen Sommertag, an denen vor allem
auch Kinder und Jugendliche ihren Spaß hatten, will ich nur auf zwei Veranstaltungen eingehen,
die mich am meisten beeindruckt haben.

Da war zunächst der Chor Kumpane, der sich Anfang 2016 in Recklinghausen gründete und in dem in Recklinghausen lebende Flüchtlinge und engagierte Recklinghäuser gemeinsam singen,
und zwar in allen möglichen Sprachen, die von den Mitgliedern des
Chores zum Teil gar nicht gesprochen werden. In den 20 Minuten
ihres Auftritts brachten Sie unter anderem drei Artikel der Menschenrechtserklärung zu Gehör – auf Deutsch, Englisch und Zulu!

 

Der zweite Act war das Faber Teater  aus Italien. Gegründet 1995 in Chivasso, wird es seit 2009 vom italienischen Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten finanziert. Das Teater Faber betreibt  intensive pädagogische Arbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachse und es ist eine wahre Freude, den 4 Männern und 3 Frauen bei der „Arbeit“ zuzuschauen. Da wird in einer Fantasiesprache eine Tragikomödie aufgeführt, aber mit Happy-End, bei dem selbst Tote wieder auferstehen! Die Zuschauer hatten ihre Freude an diesem recht martialisch aussehenden Ensemble – aber einige Kinder fanden die Gestalten zunächst ziemlich zum Fürchten. Doch das legte sich schnell, nicht zuletzt wegen der tollpatschigen Bewegungen und der merkwürdigen Sprache. Zum Abschluss erfreute die Truppe die zahlreichen Zuschauer mit einem sehr lebenslustigen Lied an die Freunde und auf die Freundschaft: „Im Guten wie im Bösen, in Klugheit oder im Wahnsinn, jeder von jedem geprägt.“

  

 

Wer die Gelegenheit haben sollte, sowohl den Chor Kumpane zu hören als auch das Teater Faber zu sehen,
der sollte sie sich nicht entgehen lassen!

Und vielleicht merkt sich der eine oder andere den 1. Mai 2019 vor.
Da gibt es sicher wieder ein Kulturvolksfest!

 

Text und Fotos: Angelika Körber

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